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Reise nach Kalabrien    04. Mai  -  18. Mai  2013
  Samstag 04.05.          Flug nach Lamezia Terme. Ankunft 18:30. Nach Übernahme des Mietwagens  (Citroen DS4) ging es dann los. Leider überraschte uns die Dunkelheit und wir mussten unser Ziel (San Nicolo di Ricadi)  im Dunkeln suchen. Nicht ganz leicht, aber mit gutem Orientierungssinn gefunden. Giovanni (Housekeeper) hat uns dann empfangen. Unterwegs in Pizzo hatten wir uns schon mit Lebensmittel eingedeckt.   Blick über den Flughafen Lamezia Terme
  Sonntag 05.05.           Nach langer Nacht gut gefrühstückt. Den ersten größeren Einkauf haben wir im Supermarkt CONAD, Richtung San Domenica di Ricadi, getätigt. Eine Rundfahrt zum Capo Vaticano und Santa Maria, dort mit einem Imbiss direkt am Meer, bescherte uns erste Eindrücke dieser urigen Landschaft. Ein Abendessen im Hotel La Bussola, am Ortsausgang von San Nicolo gelegen, rundete den ersten Tag, mit schönem Wetter,  ab.
 Montag 06.05.            Bewölkter Himmel und leichte Schauer. Teresa, die Besitzerin unserer kleinen Villa, überraschte uns mit einem Strauß Rosen aus ihrem Garten, der mit ihrem Haus auch auf dem Grundstück liegt. So konnten wir sie wenigstens kennen lernen. Heute fuhren wir nach Tropea, die stolze Stadt über dem Meer und Tourismusziel Nummer eins in Kalabrien. Wunderschön die unterhalb der Altstadt auf einem Sandsteinfelsen thronende Kapelle Santa Maria Dell’Isola mit den Traumstränden. Einen hervorragenden Cappuccino konnten wir in einem der zahlreichen Kaffees an der Flaniermeile Corso Vittorio Emanuele  genießen.
Dienstag 07.05.          Eine kleine Rundreise über Ricadi, Joppolo, Nicotera und Tropea brachte uns die nähere Umgebung etwas näher. Dabei konnten wir einen wunderschönen Ausblick auf das unter uns gelegene Tropea genießen. Nachmittags musste Giovanni in Aktion treten, da wir nur kaltes Wasser hatten. Den Abend verbrachten wir bei einem guten Essen im La Locanda, einem schönen Lokal im Grünen gelegen. Die Besitzerin ist eine Deutsche, Martina,  die vor Jahren, der Liebe folgend, hier sesshaft geworden ist.
Mittwoch 08.05.
         Unser Ziel war heute Pizzo, ein charmantes Städtchen über dem Golf von Sant’Eufemia. Die Fahrt führte uns über Parghelia, Briatico und Birona. Immer an der Küste entlang mit wunderbaren Aussichten. Im Zentrum besuchten wir die Kirche San Giorgio von 1632. Durch enge Gassen dann zur Piazza della Repubblica mit zahlreichen Eisdielen. Das angeblich hier erfundene nougatdunkle Trüffeleis Tartufo machte seinem Ruf alle Ehre: lecker, lecker. Immer im Blick, bei leichtem Essen und Cappuccino, das Castello Murat.   Mit zwei Ape Calessino Noleggio (Dreirad) unternahmen wir eine Stadtrundfahrt inclusive  einem Besuch der aus Tuffgestein gehauenen Grottenkirche Chisetta di Piedigrotta mit den vielen Figuren und einer Madonna. Wirklich sehenswert. (152 Stufen zum Meer und wieder hinauf) 
Donnerstag 09.05.
     Morgens Ruhe und Sonne genießen. Am Nachmittag haben wir die Kathedrale in Tropea besichtigt und durch die Altstadt gebummelt. Natürlich durfte ein  kleiner Imbiss nicht fehlen. Mein Gericht entpuppte sich als schwarze Spagetti. Für uns völlig neu.
 Freitag 10.05.            Heute wollten wir ein wenig weiter quer durch das Land nach Serra San Bruno. Tief zurückgezogen im urwaldähnlichen Bergland wurde dieses Städtchen  gegründet.    Die Strasse dorthin besteht fast nur aus Serpentinen und die Fahrt dauert schon etwas länger. Der Weg führte uns über Pizzo, Monterosso, Sorianello, Vibo Valentia und Tropea. Sehenswert ist das Museo Della Certosa. Bekannt sind auch die kunstvollen Schmiedearbeiten. 
 Samstag 11.05.          Marktbesuch in Tropea war heute Pflicht. Er befindet sich aber getrennt an zwei verschiedenen Plätzen. Bei schönem Wetter konnten wir  bei einem Cappuccino die  geschäftige Umgebung genießen. Den Abend verbrachten wir wieder im La Locanda bei Martina.
Sonntag 12,05.
           Bei Schauerwetter unternahmen wir heute einen längeren Spaziergang um San Nicolo. Überall begegneten uns Anbauflächen mit den wohlschmeckenden roten Zwiebeln.  Im Garden, ein Lokal am Marktplatz von San Nicolo, ließen wir uns den Cappuccino gut schmecken. In diesem Lokal befindet sich auch ein Tabacchi. Nach einem sonnenreichen Nachmittag fanden wir am Abend ein kleines nettes  Lokal stadtauswärts Richtung Ricadi mit Namen Empire. Freundliche Bedienung und erstklassige Pizza.
Montag 13.05.           
Unser Ziel heute: Reggio di Calabria, dass künstlerische Herz Kalabriens. Aufgrund unzähliger Baustellen auf der Autobahn dauerte die Fahrt dementsprechend lange. Auf dem angeblich schönsten Kilometer der Welt herrschte noch völlige Ruhe.  Aber wir fanden doch ein geöffnetes Speiselokal. Wir haben das sehr freundliche Personal,  das hervorragende Essen und den Blick auf die sizilianische Küste sehr genossen. Leider war die überdachte Rolltreppe durch die Altstadt außer Betrieb so dass wir unsere Füße benutzen mussten. Tat auch ganz gut. Aus Zeitmangel mussten wir aber bald unsere Fahrt fortsetzen. Über Melito di Porto Salvo  fuhren wir am Parco Naz. dell’ Aspromonte vorbei über Gioia Taure, Rosarno und Ricadi zurück. Regen, Nebel, auch mal Sonne waren unsere Begleiter. Ankunft gegen 20:00 Uhr in unserer Villa.
 Dienstag 14.05.          Wir verlebten einen ruhigen Tag in Tropea mit Isola Bella, Hafen und die Altstadt und buchten für den nächsten Tag eine Schiffsfahrt zur Insel Stromboli mit Vulkan. Wir ahnten ja noch nicht, was auf uns zu kam.
Mittwoch 15.05.         Den Morgen verbrachten wir mit Lesen und faulenzen. Zu 15:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Hafen. Nachdem alle Passagiere an Bord unseres Schiffes waren, ging’s auf zum Stromboli. Bei jetzt schon hohem Seegang, aber mit Sonne, erreichten wir zwei Stunden später die Vulkaninsel. Das Verlassen des Schiffs war eine Procedure für sich. Bis zu zwei Meter rauf und runter bewegte sich die Gangway, so dass der richtige Moment abgewartet werden musste. Alle 10 – 15 Minuten ist der Vulkan aktiv und die Rauchsäule weithin sichtbar. Nach einem kleine Spaziergang durch das Dorf auf dieser Insel und einem Abendessen ging es unter den gleichen Bedingungen wieder an Bord. Mit einsetzender Dunkelheit konnten wir auf der Vulkanseite der Insel den Lava speienden Krater ca. eine Stunde beobachten. Ein beeindruckendes Erlebnis. Da wir dies alles im Windschatten beobachten konnten, war der Aufenthalt auf dem Schiff sehr ruhig. Aber dann!!!! Meterhohe Wellen bewegten das Schiff wie einen Spielball. Der Aufenthalt oben auf Deck wurde untersagt, so dass sich Alle unterhalb aufhalten mussten. Brechbeutel wurden von Meterware verteilt. Gehen und Stehen schienen unmöglich. Wasserrinnsale bedeckten schon bald den Boden des Schiffes. Nach unendlichen knapp drei Stunden erreichten wir endlich wieder den Hafen gegen 24:00 Uhr.        Weitere Einzelheiten während dieser Überfahrt werde ich mir ersparen. Eine unvergessliche Schiffsfahrt.
Donnerstag 16.05.
     Den Rest der Nacht und heute Morgen wehte ein nicht zu unterschätzender Sturm. Abgebrochene Äste und Blumen zeugten von seiner Heftigkeit. Diese Saharawinde, auch Scirocco genannt,  haben es in sich. Sie bringen viel Sand mit sich und es wird alles mit einer feinen gelben Staubschicht überzogen. Für die Wirte heißt es dann, Wasser marsch und Tische und Bänke reinigen. Das Tartufo in Pizzo hat  uns dann aber sehr gut geschmeckt. Den Abend verbrachten wir wieder im La Locanda bei Martina. Diesmal hieß es aber Abschied nehmen.
 Freitag 17.05.             Noch einmal die Umgebung genießen und Koffer packen.
Samstag 18.05.
          In aller Ruhe zum Flughafen Lamezia Terme, Mietwagen unbeschädigt abgegeben und Einschecken.  Ein schöner Urlaub im Süden Europas ging hiermit zu Ende.                                     


Unsere 2. Hochzeitsreise nach Bled in Slowenien!

Am 12. Juni 2009 sind wir 40 Jahre verheiratet und haben uns vorgenommen, wieder nach Bled zu fahren, wie damals, 1969.
In Bled habe ich frühzeitig ein Zimmer im Hotel ALP PENSION bestellt. Die Zimmer im GRAND HOTEL TOPLICE, in dem wir damals gewohnt hatten, sind heute leider viel zu teuer. Zu Zeiten Titos war es noch bezahlbar.
Am 07.06.09 fuhren wir dann gegen 9.00 Uhr von zu hause los. Unsere Etappe sollte uns bis Regensburg führen um die WALLHALLA zu besichtigen. Gegen 15.45 kamen wir dort an.
Das Bauwerk gilt als das Hauptwerk aller Kunstschöpfungen des bayrischen König Ludwig I. Erbaut ist dieses Werk  vom 18.10.1830 – 18.10.1842. In der näheren Umgebung fanden wir unsere heutige Unterkunft im Restaurant und Hotel zur HAMMERMÜHLE jenseits aller Hektik im Grünen.  Ein echter bayrischer Gasthof.
Montag 08.06.09        Nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg. Unser Ziel war noch unklar. Also erstmal auf die Autobahn Richtung Passau. Die gesamte Fahrt war stressfrei und entspannt. Auf der A3 ging es dann weiter Richtung Wels und durch unzählige Tunnels auf der Autobahn A8 bis Abfahrt Trieben. Die 114, auch als Hohetauern-Passstraße bekannt, führte uns bis Judenburg. Von dort wählten wir die 317 und S37 bis St.Veit an der Glan. Diese Strecke erwies sich als sehr romantisch und abwechslungsreich. Kurz vor St.Veit konnten wir die auf steilen Felsen thronende  Burg Hochosterwitz (von unten) bestaunen. Da in der Stadt nicht das Richtige zu finden  war, bot sich an der 94 kurz hinter der Stadt das Hotel und Gasthaus Glanerhof mit sehr freundlicher Bewirtung und einem guten Bett. Das Abendessen konnten wir richtig genießen.
Dienstag 09.06.09      Die heutige Reststrecke bis zum Ziel Bled Betrug nicht mehr viele Kilometer. Wir fuhren darum zunächst zum Wörter See. Über Feldkirchen erreichten wir dann zuerst Velden. Bei schönem Wetter konnten wir einen Bummel am Seeufer genießen und ich wäre am liensten mit einem Elektro-Motorboot hinaus gefahren. Über Pörtschach fuhren wir nach Maria Wört und besichtigten die bekannten Kirchen. Nach einem kleinen Imbiss nahmen wir die letzte Etappe in Angriff. Durch den 8km langen Karawankentunnel erreichten wir dann gegen 14.35 Uhr unsere ALP PENSION. Dieses Haus wurde uns in Allem gerecht.
Mittwoch 10.06.09     Heute Morgen machten wir uns zunächst zu Fuß auf in den Ort Bled. Es hat sich in 40 Jahren, wie zu erwarten, vieles geändert. Mit dem Motorbähnchen wurde eine Fahrt um den See gemacht und anschließend die Kirche St.Martin bewundert. Nach einem Bummel durch die Stadt machten wir uns wieder auf den Heimweg. Aber wir mussten noch mal zurück um etwas Obst einzukaufen. Das typisch slowenische Abendessen war einsame Spitze. Heute vor 40 Jahren wurden wir standesamtlich getraut und haben gepoltert.
Donnerstag 11.06.09  Bei schönem Wetter machten wir uns auf den zur Burg von Bled. Sie liegt auf einem steilen Kalksteinfelsen ca. 139 m über dem Seespiegel. Der Aufstieg durch den Wald war etwas anstrengend, aber wir haben es genossen. In der Burg ist heute ein Museum untergebracht. Zurück benutzten wir dann die Straße. Eine Bootsfahrt mit den Pletna-Booten zur im See liegenden Insel und Besichtigung der St.Marienkirche (mit Wunschglocke) rundeten den aktiven Teil des Tages ab. Dann war etwas Ruhe angesagt. 
Freitag 12.06.09         Heute jährt sich unser Hochzeitstag zum 40. Mal. Vorgenommen haben wir uns heute einen Ausflug zum Berg Vogel. Mit der Gondel ging es hinauf auf 1564 m.  Da hier oben aktiv Wintersport betrieben wird, bot sich uns ein entsprechender Anblick. Von Natur nicht mehr viel zu sehen. Trotzdem wanderten wir eine gute Stunde bergauf und bergab. Der Ausblick auf den Bohinj-See von hier oben war einfach Klasse. Natur pur. Gegen Mittag fuhren wir dann wieder hinunter und machten uns auf den Weg zum Wasserfall Savica. Wir wussten natürlich nicht was uns erwartete. Nach 534 Stufen durch Fels und Wald erreichten wir endlich unser Ziel. Das Wasser kommt direkt aus der Felswand und stürzt 78 m in die Tiefe. Begleitet wird der Hauptfall von einem kleineren Bruder mit 25 m Höhe. Unten wieder angekommen, fuhren wir, etwas erschöpft, zurück nach Bled. Bei einem Kaffee und der weit bekannten Bleder Cremeschnitte konnten wir noch einige Starts bestimmter Ruder-Klassen in den Vorläufen für das große Finale am Sonntag 14.06.09 beobachten. Abends wurden wir dann, wie immer, mit einem leckeren Essen bedacht.
Samstag 13.06.09       Nach dem Frühstück fuhren wir heute zur Vintgar-Klamm. Der Fluss Radovna hat sich zwischen den Bergen Hom und Bost als Vintgar-Klamm eingegraben. Der Weg durch die Klamm ist 1,6 km lang und endet mit dem malerischen , 16 m hohen Wasserfall Sum. Das Ganze natürlich wieder zurück. Nach einer kleinen Mittagspause in der Pension erwanderten wir den in der Nähe gelegenen „Berg“  Straza. (638 m) Hinauf führt auch eine Sesselbahn um auf einer Sommerrodelbahn wieder zu Tal zu rasen. Die Aussicht von hier oben auf den Bleder See war spitzenmäßig. Nach einer kleinen Pause wanderten wir wieder ins Tal und ins Hotel. Für heute reichten unsere „sportlichen“ Aktivitäten.
Sonntag 14.06.09       Um 10.00 Uhr besuchten wir den Gottesdienst in der St.Martin-Kirche. Bei einem kleinen Bummel am See konnten wir noch einige Starts der Ruderregatta beobachten. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen von Lesen und Faulenzen im Liegestuhl. Das  Abendessen bestand heute aus einem Barbeque. Ganz toll gemacht. Nach dem Essen unternahmen wir noch einen Spaziergang am See und genossen die Abendstimmung hach diesem wunderschönen Sommertag.
Montag 15.06.09        Unser heutige Ausflug führte uns in das Vartetal. Der Weg ging teilweise über Schotterstraßen hoch auf 1100 m ins Tal hinein. Dort mussten wir unser Auto parken und auf Schusters Rappen wanderten wir weiter bis uns durch Schneemassen der Weg abgeschnitten wurde. Aber es war auch weit genug. Vor uns ragte die  bis zu 2600 hohe Nordwand des Triglavmassivs auf. Links und rechts die gleichen steilen Alpenriesen der Julischen Alpen. Ein wunderbares Tal mit unzähligen Blumenarten und Buchenwäldern. Anschließend hieß es wieder Koffer packen, da unsere schöne Zeit hier zu Ende ging.     

 Eine Verlängerung war leider nicht möglich. Das Wetter wie schon die ganze Woche super.
Dienstag 16.06.09      Heute hieß es Abschiednehmen von der Alppension. Der Rückweg führte uns über den Wurzenpass nach Östereich. Das Wetter begann, sich zum Schlechten zu wenden. Unser Ziel war die Turracher Höhe, um uns nach 21 Jahren mal wieder dort umzusehen. Es war hier oben recht kalt geworden (11 Grad). Nach einem kleinen Rundgang begaben wir uns auf die Nockalm-Straße. Leider nahm uns das schlechte Wetter fast alle Sicht. Gewitter mit Starkregen und Hagel wurden teilweise unsere Begleiter. Nach einigem hin und her fanden wir Im Gasthof zur Post in Kremsbrücke unser Nachtquartier.
Mittwoch 17.06.09     Zunächst musste ich erstmal zum ZA. Danach benutzten wir die Autobahn A10 Richtung Salzburg. Da ich noch nicht am Königssee war, entschlossen wir uns, dort nach einer Bleibe für die nächsten Tage zu suchen. Alle Unterkünfte mit Halbpension waren ausgebucht. Im Touristbüro in Schönau wurden wir dann fündig.   In der 4-Sterne Pension „Haus am Forst“ bekamen wir ein tolles Zimmer mit Balkon und Watzmannblick. Unser Abendessen konnten wir im benachbarten Bärenstübel einnehmen. Bei schönstem Wetter genossen wir die Abendstunden auf unserem Balkon mit einer faszinierenden Aussicht auf die Berge.     
Donnerstag 18.06.09  Strahlender Sonnenschein kündigte einen schönen Tag an und wir machten uns auf zum Königssee. Dort herrschte schon großer Andrang an den Bootsstegen. Aber schon bald schipperten wir über den See. An der Echowand wurde vom Personal mächtig ins Horn geblasen und auf Grund der herrschenden Windstille war ein mehrfaches Echo zu hören. Nächster Halt dann in St. Bartholomä, aber wir wollten bis ans Ende des Sees. Dort angekommen, machten wir uns auf den nicht ganz einfachen Weg zum Obersee und an dessen Ende zur Almhütte. Eine kleine Brotzeit brachte uns Stärkung und es ging den gleichen Weg (natürlich mit etlichen Stufen) zurück. In St. Bartholomä machten wir Station und erwanderten den gut ausgebauten Rundgang auf dieser Halbinsel. Nach einer Kaffeepause machten wir uns wieder auf den Heimweg. Mittlerweile war das Thermometer auf 30 Grad C geklettert.  Mit einem kleinen Abendessen und Lesen auf unserem Balkon klang dieser Tag aus.
Freitag 19.06.09         Dunkle Wolken verdunkelten heute den Himmel und ein Gewitter ließ nicht lange auf sich warten. Der Regen setzte sich dann den ganzen Tag fort. Trotzdem machten wir einen Ausflug nach Bergtesgaden um in den Geschäften zu stöbern. Gegen Mittag beschlossen wir, uns auf die faule Haut zu legen. Anschließend unternahmen wir noch eine Fahrt nach Ramsau und dem Hintersee. Dort oben stärkten wir uns mit Kuchen und Kaffee und auf gings wieder zur Pension. Heute nahmen wir das Abendessen hier ein und hofften auf schöneres Wetter morgen. 
Samstag 20.06.09       Das schlechte Wetter setzte sich auch heute Morgen fort. Wir fuhren dann  zum Obersalzberg mit der Dokumentation der damaligen Zeit. Dort wurden wir wenigstens nicht nass. Es war eine beeindruckende Dokumentation der Jahre 1933 – 1945. Es ist unbegreiflich, was in den Köpfen dieser Herren, auch heute noch, vorgegangen ist.  Nachmittags hörte es auf zu regnen und wir unternahmen eine Fahrt mit der Seilbahn auf den 1800 m hohen Jenner. Ein bisschen Bergkraxeln gehörte auch dazu und einige Aufnahmen waren möglich. Da die Aussichten nicht ermutigend waren, entschlossen wir uns, am Sonntag abzureisen. Abends wurden wir wieder mit einem ausgezeichneten Essen verwöhnt.
Sonntag 21.06.09       Nach dem Frühstück und Verabschiedung von den verbliebenen Gästen und dem Eigentümerehepaar, der Familie Ledermann, fuhren wir dann gegen 10.00 Uhr  über Bad Reichenhall wieder Richtung Heimat. Da ein größerer Stau bei Würzburg uns ca. 1,5 Std. aufhielt, kamen wir gegen 19.45 Uhr zu Hause an.

Wir genossen es, von einigen Umständlichkeiten (meine Zähne) abgesehen, einen  sehr schönen Urlaub nach 40 Jahren Ehe wieder in Bled verbracht zu haben.

DANKE an meine liebe Frau Renate!!!! 














 
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