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Unsere erste Reise in dieses wunderschöne Land

CANADIAN DISCOVERY 18 TAGE  2001

Willkommen in Toronto, Kanada.

Sie sind in Ihrem Hotel angekommen und Ihre Reiseleitung ist Ihnen vorgestellt worden.lhre Reiseleitung hat Ihnen djese rnformationsunterlagen Oberreicht und wird Ihnen Einzelheiten Ober den Tagesablauf morgen (und in der Zukunft) berichtet haben wie z.B. Wecken, FrOhstOck, Abfahrtszeiten, Besichtigungen usw.lm Namen Ihrer Reiseleitung,lhrer Reiseagentur und Jonview Canada wOnschen wir Ihnen eine angenehme Reise.

Nachdem Sie diese Irlformationsunterlagen erhalten haben, steht Ihnen der Tag zur freien VerfOgung. Bitte lassen Sie Ihrer Reiseleitung eine Kopie Ihres Reisegutscheins sowie Ihre ROckfluginformationen zukommen. Bitte nehmen Sie sich noch die Zeit, Ihre Namensschilder an Ihre Koffer zu befestigen. An manchen Abfahrtstagen werden mehrere Busse eingesetzt.Jeder Bus hat ein besonderes Farbschild. Jedem Passagier ist eine bestimmte Farbe zugeteilt worden. Sie und auch Ihr Gepack werden ohne Schwierigkeiten in den richtigen Bus gelangen, wenn Sie die Farbe Ihrer Gepackanhanger mit dem Farbschild am Bus vergleichen.

Heute und morgen werden Sie die anderen Reisegaste treffen, die aus Ihrem Heimatland und wahrscheinlich auch aus anderen Teilen der Welt angereist sind. Wir sind sicher, dass Sie dieses kanadische Erlebnis genief3en werden und, dass es durch die gemeinsame Erfahrung mit Ihrer Gruppe internationaler Mitreisender um so bedeutungsvoller wird.

Es folgt ein allgemeines Verzeichnis dessen, was Sie von Tag zu Tag unternehmen werden.lhre Reiseleitung wird Ihnen genauere Information geben.

2. TAG

Wir beginnen den Tag mit einem gemeinsamen FrOhstOck, bei dem wir unsere Mitreisenden etwas naher kennenlernen. Anschlier5end unternehmen wir eine ausfOhrliche Stadtrundfahrt durch Toronto. Wir besichtigen die provinziellen Parlamentsgebaude (Queen's Park), den Finanzbezirk, die Hafenanlagen und das elegante Villenviertel Forest Hill. Der Rest des Tages ist frei und Sie k6nnen unabhangig Kanadas gr6f3tes kosmopolitisches Stadtzentrum ansehen. Obernachtung inToronto.

3. TAG

Heute Morgen Fahrt in sOdlicher Richtung an den Industriegebieten von Oakville und Hamilton vorbei und durch die Obst- und Weingarten der Niagara Gegend.Am Vormittag kommen wir im historischen Niagara~on-the-Lake an. Hier finden jeden Sommer die berOhmten"Shaw Festspiele" statt. Dies ist ein reizender Ort mit vielen restaurierten Gebauden aus dem 19.Jahrhundert. Sie werden Zeit haben, sich dieses hObsche Stadtchen genauer anzusehen. Anschlief3end fahren wir durch herrliche Parkanlagen am Ufer des Niagara Flusses entlang und kommen nach Niagara Falls,dem"Flitterwochenparadies derWelt". Der Rest des Tages ist frei. Übernachtung in Niagara Falls. 

 4. TAG

.Mit einer zeitigen Abfahrt fahren wir an Toronto vorbei und richten uns nach Norden um so das Feriengebiet Ontarios zu erreichen. Auf unserem Weg nach Owen Sound  besuchen wir die Mission"Sainte-Marie among the Hurons" in Midland. Hier sehen Sie , die historisch genaue Nachbildung der ersten europaischen Gemeinde im Inneren Kanadas, Missionshauptquartier von sechs der acht nordamerikanischen Martyrer. Obernachtung in Owen Sound.

5. TAG

Ein Hohepunkt unserer heutigen Reise nach Sault Ste. Marie ist eine Fahrenfahrt von Tobermory nach South Baymouth auf der Manitoulin Insel.ln westlicher Richtung erstreckt sich der machtige Lake Huron und ostlich schimmern die stillen Wasser der Georgian Bay. Obernachtung in Sault Ste. Marie.

6. TAG

Heute Morgen fOhrt unsere Reise durch das wunderschone nordliche Ontario. Wir folgen der NordkOste des Lake Superiors bis nach Thunder Bay die am westlichsten gelegenen Hafenstadt im machtigen Binnenlandsystem der kanadischenuGro~en Seen". Obernachtung in Thunder Bay.

7. TAG

Heute fahren wir durch das weite Seengebiet bei Kenora, Oberqueren die Grenze nach Manitoba und kommen nach Winnipeg, der Hauptstadt Manitobas. Winnipeg ist das westliche Hauptquartier der kanadischen Eisenbahnen"Canadian National" unduCanadian Pacific". Obernachtung in Winnipeg.

8. TAG

MAP Wahrend der nachsten drei Tage lernen Sie das Kernland von Kanada kennen. Wir fahren durch :~ unwahrscheinlich reiches Farmgebiet, welches oft alsuBrotkorb der Welt" bezeichnet wird. Hier ,~,~' finden Sie nicht nur riesige Weideflachen fur Kanadas Rinderherden, sondern Weizen- und " '-. Kornfelder und zusatzlich rege Handelsgartnereien. Ubernachtung in Regina.

9. TAG

Am Vormittag besuchen wir das Hauptquartier und das Museum der uRoyal Canadian Mounted Police" (RCMP). Die RCMP ist heute noch Kanadas einzige Bundespolizei. Sie Oberwacht alle Gebiete des Landes, in denen es keine Provinzpolizei gibt. AnschlieBend fahren wir weiter westwarts in die Provinz Alberta. Obernachtung in Medicine Hat.

10. TAG

Unsere Fahrt bringt uns heute in eine einmalige Gegend, die an die Zeit der Cowboys und Indianer erinnert. Die"Red Deer Badlands" waren das Zuhause von Dinosauriern vor Millionen Jahren. Wir werden dem"Royal Tyrrell Museum of Palaeontology" einen Besuch abstatten. Dieses Forschungsinstitut fur prahistorische Lebensarten gehort zu den groBten seiner Art der Welt. Obernachtung in Calgary.

11. TAG

Wir verlassen Calgary und machen eine Rundfahrt durch die Banff und Lake Louise Gegend. Wir fahren durch den Banff Nationalpark, dem ersten Naturschutzgebiet des Landes. Wir werden kristallklare, grOne Seen, dunkle Walder und die hohen Gipfel der kanadischen Rockies genie~en. Am Nachmittag haben Sie etwas Zeit Banff auf eigene Faust zu besichtigen. Obernachtung im Banff Nationalpark. 

 12. TAG

Den heutigenTag werden Sie als einen H6hepunkt Ihrer Reise in Erinnerung behalten.Sie reisen durch eine der sch6nsten Gegenden Kanadas.lnbegriffen ist ein interessanter Ausflug mit einemllSnocoach" auf dem Columbia Eisfeld und anschlielSend eine Rundfahrt durch das herrliche Gebiet des Jasper Nationalparks.ln Jasper, wie auch in Banff; werden moderne Hotels und samtliche Sommer- und Wintersportm6glichkeiten angeboten. Obernachtung im Banff Nationalpark.

13. TAG  (Revelstoke)

Heute fahren wir auf dem Icefields Parkway durch eindrucksvolle Gebirg5landschafte'h in Richtung
Westen. Wir Oberqueren den machtigen Rogers Pass und gelangen so nach Three Valley Gap. Ein echtes IIWestern Barbecue" kann dort fOr heute Abend arrangiert werden (Teilnahme steht frei). Obernachtung in Revelstoke.

14. TAG

Eine bildsch6ne Fahrt bringt uns in das Innere von British Columbia. Wir fahren durch eindrucksvolle Vorgebirge und ;gelangen in das berOhmte Okanagan Tal, ein fruchtbares Obst- und Weinanbaugebiet. 0bernachtung-irrPenticton. 

15. TAG

Jetzt beginnt der letzte Abschnitt unserer Rundreise. Wir verlassen die Berge und das Okanagan Tal und erreichen die PalifikkOste. Dort gehen wir an Bord einer bequem

-ausgestatteten Fahre, mit der wir den Golf zwischen Vancouver und der Vancouver Insel Oberqueren. Mit dem Bus geht es anschlielSend nach Victoria, unserem heutigen Tagesliel. Obernachtung in Victoria.

16. TAG

Heute Vormittag besichtigen wir Victoria, British Columbias Hauptstadt. Victoria ist stoll auf ihre seefahrende Vergangenheit und hat bis heute ihren kolonialen Charakter bewahrt. Wir besuchen auch die farbenprachtigenllButchart Gardens" mit ihren weltberOhmten Blumenanlagen. Sie werden dort genOgend Zeit lum Spalierengehen haben. Am Spatnachmittag kehren wir mit der Fahre aufs Festland lurOck. Obernachtung in Vancouver.

17. TAG

Heute machen Sie eine interessante Rundfahrtdurch Vancouver, Kanadas Tor lum Westen. Unter anderem besuchen wir SehenswOrdigkeiten wie"Stanley Park",IIEnglish Bay",IIGastown",IIChinatown" und vieles mehr.Der Nachmittag steht Ihnen lur freien VerfOgung. Obernachtung in Vancouver.

18. TAG

Dies ist der letzteTag Ihrer gebuchten Reise und der traurige Augenblick, in dem Sie Abschied nehmen mOssen. M6glicherweise bleibt Ihnen noch etwas Zeit lum Einkaufen oder fOr Besichtigungen; dieses hangt von Ihren pers6nlichen ROckflugplanen ab.

Ihre Reiseleitung hat Ihren ROckflug schon fOr Sie bestatigt und wird Ihnen beim Transport zum Flughafen mit Taxi, Limousine oder Flughafenbus behilflich sein. Wir schlagen vor, dass Sie sich mindestens 2

Stunden im Voraus am Flughafen fOr Inland- und internationale FIOge anmelden. Es ware aber auch ratsam, noch einmal kurl vor Ihrer Abfahrt lum Flughafen durch einen Telefonanruf die genaue Abflugleit lU bestatigen. Verspatungen sind wahrend der Hochsaison nicht ungew6hnlich.

Wir wiinschen Ihnen einen guten Riickf1ug und hoffen, dass Sie uns und Ihre neuen kanadischen Freunde eines Tages wieder besuchen kommen.

BON VOYAGE! 









Unser 1. Schwarzbär am Straßenrand.

Reise nach Kanada mit Renate, Albert und Toni vom 16.07.2003  -  07.08.2003

1.      Tag  Mittwoch 16.07.
Auf zum Flughafen Münster/Osnabrück  (FMO). Abflug um Uhr 10.30 nach Frankfurt. Kleiner Bummel im Flughafen und Weiterflug um Uhr 14.00 nach Calgary. Nach ruhigem Flug mit Air Canada Ankunft in Calgary um 13.35. Großer Empfang durch Paul, Hilde und Manfred. Anschließend Übernahme unseres Mietwagens bei ALAMO:  Ein Ford Windstar in rot als 7-sitzer mit Kilometerstand 7307. Also fast neu und ein tolles Auto.
Anschließend Abfahrt zum Hotel „Days Inn“ auf der Av 16 (Hw 1). Abends auf Einladung von Hilde und Paul gemütliches Beisammensein mit Abendessen und über alte Zeiten unterhalten.

2.      Tag Donnerstag 17.07. 
Treffpunkt am Hotel um 10.00 zum Stadtbummel in  der  Downtown.  Besuch des Bow River Park, Calgary Tower u.s.w.. Mittagessen im Turmrestaurant mit toller Rundumsicht. Wo ist denn meine Wertsachentasche mit allem Drum und Dran ??  Glück gehabt. Rückkehr zum Hotel gegen 16.00.
Wir unternehmen noch (ohne Hilde & Paul) eine Tour zum Olympia-Park mit Besichtigung der Sprungschanze einschließlich Turmfahrt.
Um 19.00 sind wir bei Pollmüllers zum Lachsessen eingeladen und treffen dort auch überraschend Adelheid und Arthur. Es war ein schöner Abend.

3.      Tag  Freitag 18.07.
 Um 9.30 Treffen mit Manfred am Hotel.Wir fahren mit Manfred zum etwa 300 km südlich gelegenen Waterton Lakes National Park. Unterwegs machen wir einen Abstecher zum Head-Smashed-In Buffalo Jump. Im Waterton Park besuchen wir das wunderschöne Hotel „Prince of Wales“, dass in der Hauptsache jetzt der Prinzessin Diana gewidmet ist. Man hat einen super Blick auf den Waterton-Lake und den dazugehörenden Ort.
Auf der Rückfahrt  machen wir einen Hausbesuch bei Manfred. Um 22.30 sind wir dann geschafft wieder im Hotel. Wir haben ungefähr 600 km gefahren.

4.      Tag  Samstag 19.07 
Abfahrt vom Hotel in Calgary um 10:30 Richtung Banff Hwy 1. Kleine Stadtrundfahrt in Banff mit Besichtigung des Bow-Wasserfall und des Banff-Springs-Hotel. Dann verlassen wir Banff über den alten Hwy 1A Richtung Lake Louise. Gleich am Anfang können wir einen am Straßenrand grasenden Wapiti-Hirsch beobachten. Das ist Natur pur in Kanada. An der Abfahrt Hwy 93 finden wir eine Übernachtungsmöglichkeit in Castle Min Chalets gegenüber des Castle Mountain ( Schloss-Berg ). Ein gemütliches Haus für 4 Personen. Anschließend ein kurzer Ausflug zum Lake Louise und Besichtigung des Chateau-Lake-Louise-Hotels. Auch dieses komfortable Hotel, wie auch das Banff-Springs-Hotel, stammen aus der Zeit des Eisenbahnbaus Ende des 19.Jahrh.. Zur gleichen Zeit wurden dort Hochzeitsaufnahmen gemacht !!! Rückkehr gegen 19:00 in unserer „ Hütte „. Gefahrene Kilometer 240.

 5.     Tag  Sonntag  20.07
Wieder mal Postkartenwetter. Frühstück draußen vor der Hütte. Um 10:15 geht es wieder los.Wir besuchen den Moraine Lake und spazieren gemütlich am Westufer entlang bis zum Ende. Dann noch mal zum Lake Louise. Wir möchten zum Teahouse, ist aber zu anstrengend. Also eine halbe Runde um den See. Auf der Weiterfahrt Richtung Jasper machen wir Station am Bow-Lake und am Peyto-Lake. Wir buchen im Motel Crossing für 2 Nächte . Dort zweigt die 11 nach Red Deer  ab. Abends ein festliches Essen. Km: 143  

6.      Tag  Montag  21.07.  
Nach dem Frühstück (mit Wegzehrung) geht es zurück zum Hwy 1 und zur Naturbrücke des Kicking-Horse- River. Von dort weiter zum Emerald-Lake, den wir umwandern. (ca 6 km) Von den unterschiedlichen Farben all dieser Seen werden wir immer auf’s Neue überrascht. Auf dem Rückweg zum Motel besuchen wir noch den gewaltigen Takkakaw-Fall des Yoho-River. Nach einem Super Abendessen und einem gemütlichen Drink im Pub ist dieser schöne Tag zu Ende. 249 km gefahren.  

7.      Tag  Dienstag 22.07.  
Wie immer um 10:15, geht es weiter Richtung Norden. Die 1.Station ist das Columbia-Eisfeld.Dort machen Toni und Albert eine Tour auf den Gletscher. Renate und ich haben diese Tour schon 2001 gemacht. Die 2. Station ist der Sunwapta-Fall und gegen 15:00 erreichen wir den Athabasca-Fall mit seinen gewaltigen Wassermassen. Die Quartiersuche ist auch schnell erledigt. Wir nächtigen in der Cedar-Log-Anlage Jasper-House, ca 2 km vor Jasper, am Athabascer-River. Nach einem kurzen Einkauf in Jasper, einem guten Rose-Wein  und sehr gutem Abendessen genießen wir noch den warmen Sommerabend. Heute waren es168 km.  

8.      Tag  Mittwoch  23.07.  
Heute fahren wir am Medicine-Lake vorbei zum Maligne-Lake. Um 12:00 machen wir die
Schiffsfahrt zur berühmten Spirit-Island, dem Motiv vieler Kanadischer Postkarten. Bei dem schönen Wetter sieht alles natürlich wunderbar aus. Der Medicine-Lake ist jetzt auf dem besten Weg, sich zum Herbst zu verabschieden um im Frühjahr wieder voll zu laufen. Er hat nicht wie andere Seen eine oberirdischen Abfluß, sondern tritt nach ca. 16 km aus dem porösen und unterhöhltem Gestein wieder ans Tageslicht. Auf der Rückfahrt treffen wir auf eine Herde Dickhornschafe und , endlich , ein SCHWARZBÄR am Straßenrand. Das war eine Freude. Weiter ging’s zum Maligne-Canyon. Mit seinen 50 mtr. Tiefe ein gewaltiges Naturschauspiel. Nach einem ausgedehnten Bummel am Schluchtrand geht es zurück nach Jasper, um dort einige Einkäufe zu erledigen. Die Bleibe wird um 1 Nacht verl. Und an km waren es heute 108.  

9.      Tag  Donnerstag  24.07. 
Um 10:30 von Jasper Gondelfahrt auf den Wistler (The Wistlers, 2464 mtr.). Oben ist es recht kühl und müssen stramm wandern , um uns warm zu halten. Auf Grund des warmen Wetters muß in Jasper noch schnell für Albert und mich Shorts gekauft werden. Dann gemütliches Mittagessen im Restaurant Earl. Bei der Rückkehr von einer kleinen Wanderung am Athabasca-River grasen vor unserer Hütte tatsächlich 2 Wapitihirschkühe, und das in aller Ruhe. Feierabend. 18 km.  

10.       Tag  Freitag 25.07.  
Verabschiedung vom Jasper-House. Auf nach BC über die 16. Am Fuß der höchsten Erhebung  der Kanadischen  Rocky’s, dem Mount Robson ( 3954 mtr.) machen wir eine kurze Pause. Bei Tete Jaune Cach fahren wir links auf die 5. Um 12:30 machen wir in Blue-River Mittagspause. Gegenüber der Wohnanlage und Heli-Skiing des Österreichers Mike Wiegele. In Clearwater begeben wir uns auf Zimmersuche. Im Informationszentrum suchen wir anhand eines Albums unser Quartier aus. Die freundliche Dame reserviert telef. 2 Zimmer auf der „Nakiska-Ranch“. (in Schweizer Hand) Es ist eine ehemalige Ranch in wunderschöner Gegend gelegen. Im Wells-Gray-Provincial-Park.
Nach einem bärenlosen Tag sind wir 355 km gefahren. 

11.      Tag  Samstag 26.07. 
Nachdem wir kurz mit Deutschland telefoniert haben, geht es heute in den Wells Gray
Provincial Park. Wir besuchen zuerst den Dawson Fall, der auch als kleiner Niagara Fall bezeichnet wird. Anschließend bewundern wir den Helmcken Falls, der wohl zu den schönsten Wasserfällen gezählt werden kann. Man kann ihn stundenlang anschauen. Weiter geht’s (verbotenerweise) über eine Gravel-Road zum Clearwater-Lake, der erstaunlicherweise von vielen Motorbooten befahren wird. Auf der Rückfahrt machen wir einen Spaziergang und eine Rast am Clearwater-River. Vorher  haben wir noch kurz die Helmcken-Falls-Lodge besucht. Am Abend  „dinieren“ wir im „Black Horse Saloon“. Nach erfolgloser Bärensuche sind wir dann wieder in unserer Ranch. 126 km.   

12.      Tag  Sonntag 27.07. 
Heute heißt es Abschied nehmen von dieser wunderschönen Anlage. In Clearwater fahren wir wieder auf die 5 (auch Yellowhead-Hw. genannt). Und immer am Thompson-River entlang über Barriere nach Kamloops. Das Wetter meint es heute sehr gut mit uns. Es sind fast 40 Grad im Schatten. Die Gegend um Kamloops ist grau und gelb wie in einer Wüste. Wir verzichten auf einen Stadtbesuch und fahren über den Transcanada-Highway 1 nach Sorrento am wunderschönen Shushwap-Lake. Bei unserer Suche nach einer Unterkunft stoßen wir auf den Namen Ingrid B&B.
Aber bei Ingrid (eine Deutsche aus Brilon) ist alles belegt. Nach mehreren Telefonaten finden wir eine Unterkunft bei Bill & Anne O’Reilly. Ein wunderschönes Haus am Hang mit Blick auf den See. Die Zimmer sind einfach eine Wucht. Renate und ich belegen das Weihnachtszimmer. Nach einem guten Abendessen bei „Toppy“  und 270 km geht auch dieser schöne Tag zu Ende. 

13.      Tag Montag 28.07. 
Nach einem guten Kanadischen Frühstück (Obstcocktail, Toast, Rührei, Würstchen, Röstis, Kaffee, Wurst und Marmelade) auf dem Balkon geht es weiter Richtung Revelstoke. Den ersten Stop machen wir beim Three Valley Lake Ghateau  und Three Valley Gap. Es ist ein gediegenes Hotel mit einer original aufgebauten Western Stadt. Der Nächste Haltepunkt ist die Stelle, an der am 7. Oktober 1885 der letzte Nagel der Canadian Pacific Railway von Ozean zu Ozean eingeschlagen wurde. The last Spike. Unser Ziel, den Glacier National Park, erreichen wir wegen eines langen Baustellenstaus nicht mehr. Wir kehren nach dem Albert Canyon wieder um. Auf dem Rückweg besuchen wir den Mt. Revelstoke National Park. Nach 30 Min. Fußweg erreichen wir den 1954 mtr. Hohen Gipfel bzw. das Plateau. Wir genießen den wunderschönen Ausblick und die vielfältige Flora und Fauna. Auf der Weiterfahrt zu unserer „ Villa Schön “ essen wir in Salmon Arm zu Abend. Wir buchen noch mal eine weitere Nacht für morgen. Ruckzuck waren es heute wieder 421 km. 

14.  Tag Dienstag  29.07. 
Wie immer um 10:15, geht es heute auf eine Rundfahrt in die nähere Umgebung des Shushwap-Lake. Wir fahren über Tappen zum etwas kleineren Margaret Falls am Salmon Arm. Erst nach einem Fußmarsch durch eine wilde Schlucht mit kreuz und quer liegenden Cedar Riesenbäumen erreichen wir den Wasserfall. Zurück durch Urwaldgebüsch kommen wir dann zum See mit vielen Badegästen. Weiter geht’s zurück über Sorrento nach Squilax. Dort überqueren wir den Little Shuswap Lake nach Scotch Creek. Auf der anderen Seite des See’s kann man unsere schön gelegene Unterkunft
sehen. Unser Spaziergang führt uns an langen und übervölkerten Badestränden mit dahinter liegenden Parks und vielen Sitzgelegenheiten  vorbei. Im Creekside Restaurant essen  wir zu Mittag, mit Aussicht auf einen sehr verspielten Minigolfplatz. Nach kleineren Einkäufen in Sorrento geht’s ab in unsere Villa. Am Abend bei einem Gläschen und Cookies besprechen wir den weiteren Verlauf unserer  Reise am nächsten Tag.   143 km. 

15.  Tag Mittwoch 30.07. 
Nach einem herzlichen Abschied von Anne und Bill fahren wir wieder Richtung Revelstoke und biegen kurz vorher rechts ab auf den Hwy 23. Unterwegs, mit einem kleinen Stop, treffen wir auf einen toten Schwarzbär am Straßenrand. Um 13:00 Uhr setzen wir mit der Fähre in Shelter Bay über den Columbia-River/Apper-Arrow-Lake nach Galena-Bay über. Auf  der Weiterfahrt machen wir kurz in Halcyon Hot Springs halt, um uns dort den Badebetrieb anzusehen. Nach erfolgloser Zimmersuche in Nakusp fahren wir weiter über New Denver auf der 31A Richtung Kaslo. Nach ca. 20km  landen
wir im Retallack Resort, mitten im Gebirgswald. Nach kurzen Verhandlungen buchen wir für zwei Nächte mit Halbpension. Das Abendessen war dann auch einsame Spitze. Nach einem Gläschen auf der Terrasse sinken wir gegen 21:45 Uhr in unsere Himmelbetten. Eine Buschtrommel in der Ferne macht uns das Einschlafen etwas schwerer. Heute waren es immerhin 479 km. 

16.  Tag Donnerstag 31.07. 
Nach einem ausgezeichneten Frühstück, vom deutschen Koch empfohlen, geht es heute zunächst nach New Denver und Sandon. Diese alte Silberminenstadt beherbergt heute ein Museum und viele alte technischen Geräte aus der Zeit ab 1895. Leider sieht alles ein wenig verkommen aus. Dann fahren wir nach Silverton am schönen Slocan Lake, machen dort einen kleinen Spaziergang und fahren dann weiter nach Kaslo. Unterwegs machen wir Rast an einem dieser vielen kleinen Seen, die es ja überall gibt. In Kaslo, am Kootenay Lake gelegen, machen wir einen Stadtrundgang und besichtigen
einen alten Raddampfer. Auf der Rückfahrt zum Hotel begehen wir noch den nah gelegenen Cedar-Trail (eine Art Waldlehrpfad) mit einer Menge über 250 Jahre alten Cedar- und Hemlock- Bäumen und einer Bärenhöhle. Das Abendessen, natürlich mit dem Koch am Morgen besprochen, war dann wieder einsame Klasse. 124 bärenlose km. 

17.  Tag Freitag 1.08. 
Heute Morgen frühstücken wir fast westfälisch. Über Kaslo fahren wir weiter zur Fähre, die uns von Balfour über den Kootenay Lake nach Kootenay-Bay befördert. Von da aus auf der 3A bis Creston, und weiter auf der 3/95 nach Cranbrook. Eine Schlafgelegenheit finden wir im Heritage Estate Motel Zimmer 23/24. Zum Abendessen haben wir uns Heidi’s Restaurant ausgesucht. Dort gab es in gemütlicher Atmosphäre europäische und internationale Gerichte. Der Spaziergang im Centrum und Rundfahrt waren nicht gerade begeisternd. Auf der Suche nach einem Ulli Korb kamen wir bis Wycliffe und den Airport von Cranbrook. Dort graste in aller Ruhe Rotwild am Straßenrand.
Außer ein paar Kanadagänsen vor der Info wieder kein Bär zu sehen. 302 km. 

18.  Tag Samstag 2.08. 
Gegenüber den letzten Tagen geht es heute Morgen recht spartanisch zu. Gegenüber des Motels besorgen wir uns ein paar schlabberige Sandwiches, kochen uns unseren Kaffee selbst und fahren dann wieder nach Wycliffe. Wir finden Ulli’s Haus, treffen aber, trotz offener Türen, niemanden an.
Auf geht’s nach Fort Steele, einer liebevoll restaurierten Westernstadt. Bei 35 grad im Schatten fällt uns die Besichtigung nicht ganz so leicht. Auch hier alles Grüne braun geworden. Danach fahren wir weiter über die 93/95 zu unserem ausgesuchten Ziel Radium Hot Springs. Unterwegs fahren wir Ca. 30 km über eine Schotterstraße durch Schluchten und Wald in den Whiteswan Lake Prov. Park. Auch in dieser Gegend Thermalquellen (ein Wagnis). Radium Hot Springs ist ein schönes und gemütliches Städtchen, zum Teil a la Bayern aufgemacht. Aber oh Schreck, alles ist ausgebucht.
Da ist doch am Montag ein Feiertag und ich habe ihn bei der Planung total vergessen. Notgedrungen mussten wir weiter nach Banff fahren (ca.130km). Kurz nach RHS begegnen wir einem Moose (Elch) auf der linken Seite. Rast machen wir in Vermillon Crossing und werden dort Zeuge eines entstehenden Waldbrandes. In Banff finden wir nach endloser Suche gegen 21:30 Uhr ein Zimmer im komfortablen Banff Park Lodge Hotel für 4 Personen. Dank der großen Betten kein Problem für uns. Noch einmal Glück gehabt. Der Abschluss findet im Saloon Wild Bills mit gutem Essen und toller Stimmung statt. Nach diesem stressigen Tag und 603 km sinken wir gegen Mitternacht müde
in unsere Betten.                

19.  Tag Sonntag 3.08. 
Als ich aufwache, ist Albert schon in der Tiefgarage um das Auto vom dicken Staub zu befreien. Nach einem sehr guten Frühstück und Kauf von deutschen Zeitschriften im Giftshop geht’s zum  Informationscenter. Aufgrund der Schwierigen Verhältnisse fahren wir wieder Richtung Jasper zum Motel Crossing. Nach dem Check in, auf nach Radium Hot Springs. Das Waldfeuer vom Vortag hat sich enorm ausgebreitet. Nach einem Stadtbummel fahren wir über Invermere nach Panorama Resort. Aber von Panoram nichts zu sehen. Es ist ein kleiner Wintersportort mit Gondelbahn. Wieder in Radium Hot Springs angekommen, ist der HWY 93 nach Banff aufgrund der Waldbrände             gesperrt. Also ca. 120 km Umweg über Golden und HWY 1 mit Lake Luoise nach Crossing. Die Luft wird immer verqualmter und über Allem liegt ein blauer Dunst. Gegen 20:00 Uhr nehmen  wir gemütlich unser Abendessen ein. 483 km. 

20.   Tag Montag 4.08. 
Zuerst wird für eine weitere Nacht verlängert. Dann fahren wir über den HWY 11 ca. 70 km zum Abraham Lake. Unterwegs treffen wir wieder auf eine Herde Dickhornschafe und sofort wird wieder ein Fotostop eingelegt. An einer geeigneten Stelle schlagen wir uns in die Büsche um ein wenig zu wandern. Plötzlich taucht vor uns eine Pferderanch auf. So viel Unordnung auf einem Haufen ist uns ja noch nie begegnet. Aber keiner nimmt Notiz von uns und wir gehen weiter. Nach der gemütlichen Heimfahrt trinken wir gemütlich Kaffee, bereiten uns auf die Heimfahrt vor und nach einem guten Essen ab in die Heia. Nur 148 km. 

21.  Tag Dienstag 5.08. 
Nach dem Frühstück auf nach Banff / Canmore. In Canmore zuerst im Motel AKI 2 Zimmer gebucht. Anschließend sind wir wieder nach Banff gefahren. Nach einem Bummel durch den überlaufenden Ort haben wir wieder in Bills Saloon gegessen. Am Nachmittag dann zum berühmten Banff Springs Hotel, um das Hotel auch mal von innen zu begutachten. Leider liegt die ganze schöne Gegend unter einer dichten Smogdecke. Immer neue Brände werden gemeldet. Auch in der Gegend um Cranbrook und Kamloops, wo wir noch vor wenigen Tagen waren, sind riesige Brände ausgebrochen.
Selbst bei einem gemütlichen Kaffee in Cranbrook erreichte uns der Ascheregen, der die helle Kleidung unserer Frauen versaute. Anschließend war Kofferpacken angesagt und unsere letzte Nacht im fernen Amerika brach an. Nochmal 240 km. 

22.  und letzter Tag Mittwoch 6.08. 
Abfahrt nach Calgary zu Paul und Hilde. Hilde serviert uns ein tolles Mittagessen und anschließend sitzen wir noch beim Kaffee im Garten. Gegen 14:00 Uhr geht’s ab zum Flughafen. Natürlich begleiten uns Hilde und Paul. Manfred lässt es sich nicht nehmen und erscheint wie versprochen gegen 16 Uhr im Flughafengebäude. Letzte Umarmungen und ein paar Abschiedstränen, dann müssen wir zum Gate. Mit etwas Verspätung hebt dann unsere 747 der Air Canada gegen 18:45 Uhr ab und bringt uns sicher in die Heimat zurück. Am nächsten Tag um 13:55 landen wir wieder auf dem FMO.
Wiltraud und Hubert holen Renate und mich ab und gemeinsam beenden wir die wunderbaren drei Wochen im Biergarten Schwatten Holtkamp. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.

Wir sind ca.  5.400 KM gefahren.             

Ps.  Wir haben uns sehr, sehr gut verstanden und einer neuen Reise nach Vancouver steht nichts im Wege.  Wann???  Vielleicht  2005 ??   

"Spirit Island":  Die berühmteste Postkarte von Kanada. Aber selbst gemacht!! Dorthin kommt man nur per Schiff.




Reise nach Kanada mit Renate, Albert und Toni vom 10.07.2006  -  01.08.2006 

1.      Tag  Montag  10.07.
Um 7.29 mit der DB nach Münster und von dort mit dem Schnellbuss  zum Flughafen Münster/Osnabrück FMO.  Abflug mit LH1143 um Uhr 10.20 nach Frankfurt. Dort haben wir noch etwas Zeit zum Bummeln und Kaffee trinken. Mit DE1088 ging es dann um 15.40 Uhr weiter nach Calgary.  Nach ruhigem Flug mit  Condor  
Ankunft in Calgary um 17.45. Großer Empfang durch eine Stampede-Band, Lassowerfer und mit etwas Verspätung Paul und Hilde. Manfred war schon wieder weg. Er hat sich mit der Zeit vertan. Anschließend Übernahme unseres Mietwagens bei ALAMO:  Ein Dodge Grand Caravan  als 7-sitzer mit Kilometerstand 812. Ein tolles Auto.
Danach Abfahrt nach Pollmüllers zum gemütlichen Beisammensein mit Abendessen.
Übernachtung im Hotel „ECONO-Lodge“, Banff-Trail.

2.      Tag  Dienstag  11.07. 
Nach dem Frühstück nach Paul und Hilde zu einem kleinen Umtrunk im Garten. Anschließend wieder zum Hotel und ab da mit der Straßenbahn zum Stampede-Park. Rundgang über Rummelplatz, zur Rodeo-Arena mit Bullenreiten, Rodeoreiten und Kälberfangen. Ab 20.00 Uhr große Show im Stadion, u. a. mit Planwagenrennen. Hilde hatte dafür Karten besorgt. Um 1.00 Uhr fielen wir müde ins Bett.  (km 13)




3.      Tag  Mittwoch  12.07. 
Gegen 10.00 Uhr haben wir uns auf den Weg Richtung Vancouver gemacht. Über Banff, Golden und Revelstoke erreichten wir gegen Abend unser Ziel Sorrento, um bei Bill und Anne zu übernachten. Wie schon vor drei Jahren haben wir uns dort wieder richtig wohl gefühlt.  (km 567) 

4.      Tag  Donnerstag  13.07. 
Nach gutem und reichhaltigem Frühstück ging’s dann weiter über Kamloops und Hope bis Mission kurz vor Vancouver. Übernachtung im Motel „Diamond Head Motor Inn“.  (km 460) 

5.      Tag  Freitag  14.07. 
Frühstück im Coffeeshop. Dann weiter nach Vancouver. Nach längerer Hotelsuche haben wir uns für das Plaza 500 entschieden. ( in diesem Haus haben Renate und ich schon 2001 übernachtet.)  Von hier aus sind wir zu Fuß in die Innenstadt marschiert. Auf dem Programm standen der Tower mit tollem Blick über die Stadt und einer Deutschsprachigen Führung, Besichtigung der Dampfuhr in der Waterstreet und Gastown allgemein. Nach einem guten Abendessen mit viel Salmon und einem nochmaligen Rundblick vom Tower Rückmarsch zum Hotel. Im zum Hotel gehörendem Pub noch schnell einen Absacker und ab ins Bett. Der Ausblick auf die abendliche Stadt vom Zimmer aus war wunderschön.  (km 74) 

6.      Tag  Samstag 15.07.  
Abfahrt nach Northvancouver, um dort eine iranische Familie und Bekannte von Kock’s ausfindig zu machen.
Nachdem wir die Familie Barekat gefunden und Grüße ausgerichtet haben, ging es dann zum Stanley-Park.
Dort dann zuerst eine gemütliche Kutschenfahrt und nicht ganz verstandenen Ausführungen der Kutscherin.
Weiter auf eigene Faust Rundfahrt durch den Park, kurzer Halt beim „Hohlen Baum“ mit einem unvergesslichen Erlebnis. Nach nur einer Minute Fotostop waren die Rucksäcke von Toni und Renate verschwunden. Das ist nicht mehr das Kanada von früher. Nach einigen Telefonaten wie Polizei (die nicht erschien) und Konten sperren, wurde es langsam Zeit, um zur Fähre zu fahren, die uns nach Vancouver-Island beförderte. ( Tsawwassen - SwartBay) Dort angekommen, haben wir eine Unterkunft gefunden im Western 66 Motel in Saanichton kurz vor Victoria. (101 km) 

7.      Tag  Sonntag  16.07. 
Um 9.30 Uhr Abfahrt zum über 100 Jahre alten, wunderschön angelegten Butchart Garden. Dort angekommen, erst einmal gefrühstückt. Dann Rundgang durch den Garten mit seiner mächtigen Blütenpracht.Ein ganz besonderes Erlebnis. Nach einer Stadtbesichtigung von Victoria mit Hafen, Parlamentsgebäude, Einkaufspassagen usw., haben wir unser Abendessen im WhiteSpot-Restaurant genossen. (km 63) 

8.      Tag  Montag  17.07. 
Um 8.30 Frühstück im freundlichen WhiteSpot und Weiterfahrt über die ganze Länge der Insel nach Port Hardy, Fährhafen für die Inside Passage und Schiffsreisen nach Alaska und den Westkanadischen Inseln, am nördlichen Ende. Nach Ankunft gegen 18.00 Uhr konnten wir unsere vorbestellten Zimmer im Glen Lyon Inn beziehen. (mit Seeblick) Schnell noch Tanken und wir konnten in einer gemütlichen Seemannskneipe zu Abend essen. Nachdem wir in einem unserer Zimmer, wie jeden Abend, den Tag heben Revue passieren lassen, unseren Bericht geschrieben haben, sanken wir müde in unsere Betten. (520 km) 

9.      Tag  Dienstag  18.07. 
Nach ergiebigem Schlaf war Frühstück im Pub angesagt. Anschließend unternahmen wir eine kleine Rundreise durch den Nördlichen Teil von Vancouver-Island. Zunächst besuchten wir Port Alice, ein ruhiges und beschauliches Dorf am Ende eines Fjords gelegen. Überraschend standen uns dort plötzlich Rehe mit ihren Kitzen gegenüber. Rundum eine wunderschöne Natur. Zurück ging es durch tiefe Wälder und liebliche Hügel nach Telegraph Cove, einem urtümlichen Fischerdorf an der Queen Charlotte Strait. Abendessen in Bab’s Restaurant. (212 km) 

10.  Tag  Mittwoch  19.07. 
Heute haben wir die bekannte Inside-Passage vor uns. Abfahrt zur Fähre um 4.30 Uhr in Port Hardy. Abfahrt der Fähre pünktlich um 6.00 Uhr. Das Wetter lässt leider zu wünschen übrig. Die Fahrt geht entlang der kanadischen Westküste nach Prince Rupert. Sie ist in etwa mit der norwegischen Küste zu vergleichen. Tiefe Fjorde, weite Wälder und vielen kleinen Inseln. Selbst Wale gaben sich die Ehre. Aber bei diesigem und regnerischem Wetter ist leider nicht so viel zu sehen. Also verbringen wir unsere Zeit mit Lesen, Essen und Trinken. Nach 17.5 Stunden legten wir dann ca. 23.45 Uhr in Prince Rupert an. Wir wurden schon im vorbestellten Hotel Moby Dick Inn erwartet. Das wichtigste war jetzt unser Bett. (5 km)
(Nach dem Untergang eines Schiffes dieser Route in den Wochen davor kam es zu erheblichen Fahrplanstörungen.) 

11.  Tag  Donnerstag  20.07. 
Nach kurzer Nacht war um 9.30 Uhr Frühstück angesagt. Bei immer noch diesigem Regenwetter wurden noch einige Einkäufe gemacht und weiter ging’s nach Smither’s.( Unser ursprüngliches Ziel, Alaska, mussten wir aus der Planung nehmen, da auch der Pass von Renate gestohlen wurde ) Nachdem wir etwas gesucht haben, bekamen wir in Smithers Guesthouse noch eine Unterkunft. Wie sich bald herausstellte, hatte wir es mit einer österreichischen Familie zu tun. Bei Hans und Tina fühlten wir uns dann sofort wohl. Mit Wiener Schnitzel und Zwiebelrostbraten in der Hudson Bay Inn ging dieser Tag zu Ende. ( 399 km )

12.  Tag  Freitag  21.07. 
Bevor wir unsere Reise fortsetzten, haben wir uns noch einige Zeit mit Tina, Hans und dem Vater von Hans unterhalten. Dabei bekam ich einige Tipps über den Norden Kanadas, speziell über den bekannten Yukon-River. (Mein nächstes Ziel?) Dann noch kurz nach Hause telefonieren, kleine Einkäufe erledigen und weiter ging’s Richtung Prince George. Nach einigen Zwischenstopps erreichten wir unser Ziel gegen 17.30 Uhr.
Übernachtungsmöglichkeit fanden wir in der Travelodge. (380 km) 

13.  Tag  Samstag  22.07. 
Nach einem gemütlichen Frühstück mussten noch einige Dinge geklärt werden: Der Diebstahl geschah ja in BC. Hilde gab uns ja den Rat, dieses noch in BC der Polizei zu melden. Außerdem versuchte ich schon den ganzen Morgen die Hidden Lake Lodge zu erreichen, mein eigentliches Wunschziel. Nach vielen Versuchen konnte der Kontakt hergestellt werden und ich konnte eine Lodge für die nächsten 3 Tage buchen. Nachdem sich Renate und Toni die Haare haben stylen lassen, suchten wir die in der Nähe gelegene Polizeistation der RCMP auf. Eine sehr freundliche Beamtin nahm den Sachverhalt auf und wir bekamen eine Karte mit der Vorgangsnummer dieses „Falles“. Wieder zufrieden mit uns und der Welt fuhren wir weiter zur Hidden Lake Lodge in der Nähe von McBride. Da ich ja wusste, dass die Eigentümer Deutsche sind, war die Verständigung natürlich kein Problem. Uns wurde das Haus 5 gegeben, in dem wir uns sofort wohl fühlten. Auf dem Weg hierher kreuzte kurz vor dem Ziel noch ein Bär unseren Weg. Paul und Barbara Hartmann gaben uns den Hinweis, dass eine Bärenmutter mit Nachwuchs sporadisch die Anlage aufsucht, um Blaubeeren zu fressen.
Aber gesehen haben wir sie nicht. Unser Essen konnten wir an diesem lauen Abend im Freien genießen. (385) 

14.  Tag  Sonntag  23.07.
Ein leichter Schreck in der Morgenfrühe. Kein Strom! Aber uns alten Hasen nehmen es leicht. Auf zum Frühstück nach Barbara. Wunderbar, mal wieder ein deutsches Frühstück. Es stellt sich heraus, dass Barbara aus Greven im Münsterland stammt. Wir haben uns natürlich viel zu erzählen. Anschließend unternehmen wir einen ausgedehnten Spaziergang durch den natur belassenen Wald und am See entlang. Dieses doch sehr große Areal gehört alles zu dieser Anlage. Den Rest des Tages verbringen wir in aller Ruhe mit Lesen und Tierbeobachtungen. Zwischendurch sind wir ins 15 km entfernte Dunster gefahren um in einem winzigen „Tante Emma Laden“ einige Einkäufe zu machen. Wie in alten Zeiten bei uns zu Hause. (30 km) 

15.  Tag  Montag  24.07. 
Heute stand der höchste Berg der kanadischen Rocky’s, der Mt. Robson, auf dem Programm. Beim Frühstück erzählte uns Paul, der Bär habe sich kurz vor unserem Kommen in seinem Garten gezeigt. Die Enttäuschung war natürlich groß. Bei gutem Wetter machten wir uns dann auf den Weg, immer das tolle Panorama des schneebedeckten Mt.Robson-Massivs vor Augen. Dort angekommen, unsere Rucksäcke (soweit noch vorhanden) schultern und auf zur Wanderung Richtung Killian Lake, entlang am rauschenden Mt.Robson River. Jeder der uns begegnet, hat einen freundlichen Gruß auf den Lippen. Es ist wunderschön, hier zu wandern. Nach gut 3,5 Stunden und ca. 16 km  fuhren wir zurück in unser „Camp“ und konnten entspannt Kaffee trinken. Das Abendessen wurde dann von Toni und Renate schmackhaft zubereitet und  genüsslich wieder im Freien eingenommen.  (km 120) 

16.  Tag  Dienstag  25.07. 
Heute heißt es Abschied nehmen von Barbara und Paul. Unser nächstes Ziel ist River Crossing zwischen Jasper und Banff. Zunächst machen wir halt in Jasper um neue Passfotos für Renate zu machen und für mich ein Mittel gegen meinen Husten zu besorgen. (Renate gebraucht die Bilder für einen neuen Pass, der nur in Calgary besorgt werden kann) In River Crossing angekommen, ist zu unserem größten Bedauern keine Übernachtungsmöglichkeit vorhanden. Wir versuchen es in Lake Louise. Vergebens. Letzte Möglichkeit bietet sich im Camp Castle Mountin an. Dort erwischen wir buchstäblich in letzter Minute das letzte Appartement. Unser einziger Trost ist die Tatsache, auf dem Weg einen Schwarzbären beim Beerenfressen beobachtet zu haben. In kürzester Zeit sammelten sich dabei fast 40 Fahrzeuge. Auch an diesem Abend mussten wir wieder mit einer „Brotzeit“ vorlieb nehmen anstelle eines Dinners in River Crossing. (414 km) 

17.  Tag  Mittwoch  26.07. 
Da wir gemeinsam noch einmal den Lake Louise sehen möchten, machen wir uns nach einem kargen Frühstück auf den Weg dorthin. Diesen See mit seiner imposanten Kulisse kann man sich immer wieder anschauen. Nur der Gletscher scheint immer weniger zu werden. Anschließend besuchen wir Banff. Wie vor 3 Jahren begegnen uns auf dem alten Hw. 1a wieder Wapitihirsche. Nur sind es diesmal 5 an der Zahl. Um diese zeit sind sie sehr friedlich und lassen sich nicht stören. In Canmore finden wir eine Bleibe im Rundle Ridge Chalets. Ein kleines, aber ausreichendes Holzhäuschen. In der Rezeption wird uns vor einem in der Gegend herum laufenden  Grizzly gewarnt. Am Abend machen wir uns auf nach Banff. In einem Steakhouse nehmen wir unser lang ersehntes „Superdinner“ ein. Köstlich! (114 km) 

18.  Tag  Donnerstag  27.07. 
Um 7.00 Uhr fahren wir nach Calgary um für Renate einen Pass zu bekommen. Kurz nach 8 Uhr sind wir bei Hilde und Paul und können ausgiebig frühstücken und über den ganzen Schlamassel mit dem Diebstahl reden. Um 10.00 Uhr werden wir zum deutschen Konsul vorgelassen und können nach einer halben Stunde Renates Übergangspass gegen Barzahlung in Empfang nehmen. Unser aufrichtiger Dank gilt in diesem Moment natürlich Hilde und Paul für ihre Unterstützung und Hilfe. Anschließend fuhren wir zurück nach Canmore, erforschten den enorm wachsenden Ort, machten ein paar Einkäufe und  genossen den Abend. 

19.  Tag  Freitag  28.07. 
Heute wollen wir ins Kananaskis Country. Ziel ist Kananaskis Village. Es ist eine wundeschöne Strecke, die wir uns ausgesucht haben. In der dort 1997 eingeweihten Anlage Delta Lodge fand 2003 das G8 Gipfeltreffen statt. Nachdem wir uns dort umgesehen haben, mit fantastischer Aussicht auf die umliegenden Berge, fuhren wir in gemächlichem Tempo über die 742 (Schotterstraße) zurück nach Canmore. Dabei konnten wir ein Wasserkraftwerk in Augenschein nehmen, dessen Technik uns erstaunt hat. In Canmore besuchten wir dann noch ein gemütliches Cafe mit Kaffee und Kuchen. Es war ein wunderschöner Tag. (171 km) 

20.  Tag  Samstag  29.07. 
Nun kehren wir den Rockys endgültig den Rücken und treffen uns um 11.00 Uhr in Calgary am ECONO-Lodge Hotel mit Manfred Redlich. Nach einer kleinen Kaffeepause starten wir Richtung  Drumheller zum Royal Tyrrell Museum. Unterwegs machen wir Halt am Horseshoe Canyon. Es ist eine warme, staubige und bizarre Gegend, ähnlich dem Mond. Im Museum sind alle möglichen aus Ausgrabungen geborgenen Gegenstände zu sehen. Schwerpunkt sind die unterschiedlichsten Arten von Dino Sauriern. Auf der Rückfahrt haben wir Manfreds neues Haus besichtigt. Es liegt im Süden Calgarys und ist sehr geräumig. Beim Checkin im Hotel gab es ein Problem. Albert und Toni bekamen kein Zimmer. Aber unser Zimmer bot auch Platz für vier Personen und so übernachteten wir als Familie. Es war sehr lustig. Zuletzt haben wir dann noch mit Manfred gemütlich zu Abend gegessen. (438 km) 

21.  Tag  Sonntag   30.07. 
 Nach Toast mit Marmelade machten wir uns auf den Weg in die City von Calgary. (Wir wissen mittlerweile wo’s lang geht) Zuerst musste der Calgary-Tower eingenommen werden. Uns bot sich ein absolut tolles Panorama und gute Sicht über die Stadt.(525 mtr. hoch) Neu war ein Glasboden im Rundgang. Diesen zu betreten war ganz schön kribbelig und erforderte zu Anfang doch etwas Mut. In der Stevenstr. nahmen wir danach bei herrlichstem Wetter ein kleines Mittagessen ein. Um 14.30 haben wir für die letzte Nacht die Zimmer im Hotel klar gemacht. (diesmal wieder je 1 Doppekzimmer) Dann auf nach Hilde und Paul zu Kaffee und Kuchen. Adelheid und Arthur waren auch eingeladen und wir konnten wieder Neuigkeiten aus Mersch und Ameke berichten. Natürlich auch die alten Zeiten Revue passieren lassen. Nach einem Superabendessen mussten wir uns verabschieden und Koffer packen. Toni und Renate haben aber noch 1 Flasche Rotwein vernichtet. (28 km) 
 
22.  Tag  Montag  31.07. 
Nun hieß es endgültig Abschied nehmen, aber nicht bevor wir noch einmal die lieben Pollmüller’s besucht und uns mit einem Mittagessen und Kaffe haben verwöhnen lassen. Beide haben uns zum Flughafen begleitet, wo auch Manfred zum Abschied erschienen war. Nach einigen Aufnahmen und kleinen Abschiedstränen mussten wir uns zum Gate begeben. Am Dienstag landeten wir pünktlich gegen 13.00 Uhr in Frankfurt und per Bahn ging es dann nach Hause.
Es war ein Urlaub mit einigen Hindernissen und Problemchen (die nicht näher erwähnt wurden), aber wieder ein ganz toller Kanadaurlaub, der bei mir schon wieder Lust auf mehr ausgelöst hat. (Yukon, Whitehorse…).
Es ist unmöglich, einen vollkommenen Eindruck dieses Landes zu vermitteln.    So hoch, so weit, so natur belassen , so freundlich, so beruhigend wenn man durch dieses große Land fährt. Die Eindrücke wechseln mit jedem Kilometer. Das Alles kann man nur selbst erfahren. 

Wie immer sind wir miteinander sehr gut und harmonisch ausgekommen
                            Vielen  Dank, Toni und Albert! 




Meine Reisen in den Osten nach Nova Scotia fehlen hier noch.
Im Juli 2013 ist ein Flug nach Calgary geplant.

 
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